Astronomie Aktuell:

 

Der Sternenhimmel im November 2021

 

Die typischen Sternbilder des Herbststernhimmels sind das riesige Sternbild Pegasus, wobei die linke obere Ecke bereits zur Andromeda geh├Ârt; man nennt das Pegasus-Quadrat auch Herbstviereck. Unterhalb von Pegasus und Andromeda sind nur Sternbilder mit schwachen Sternen zu sehen: Im S├╝dwesten der Wassermann, im S├╝den der Walfisch und dar├╝ber die Fische.

 

Im Osten tauchen bereits die Sternbilder des Winterhimmels mit deutlich helleren Sternen auf: Senkrecht ├╝ber uns die Kassiopeia (das „Himmels-W“), zum S├╝dosthorizont hin gefolgt vom Perseus (mit dem ver├Ąnderlichen Stern Algol) und dem Stier mit dem pr├Ągnanten Sternhaufen der Plejaden und dem r├Âtlichen Stern Aldebaran. Gerade aufgegangen ist der Himmelsj├Ąger Orion mit seinen sieben sehr hellen Sternen. F├╝r Planetenbeobachter bieten sich im November die fernen Gasplaneten Neptun im Wassermann und Uranus im Widder an.

 

 

Die Planeten im November 2021

 

Merkur kann man noch in den ersten Tagen des Monats morgens ab 6 Uhr ├╝ber dem Osthorizont aufsuchen.

 

Venus l├Ąuft jetzt durch den Sch├╝tzen, sie ist Abendstern tief am S├╝dwesthimmel.

 

Mars wechselt von der Jungfrau in die Waage, hat sich aber noch nicht weit genug von der Sonne entfernt, um wieder am Morgenhimmel aufzutauchen.

 

Jupiter im Steinbock ist Planet des Abendhimmels, man findet ihn tief im S├╝dwesten.

 

Saturn, ebenfalls im Steinbock, geht fr├╝her als Jupiter unter – der Ringplanet verabschiedet sich langsam.

 

Uranus im Widder erreicht am 5. seine Oppositionsstellung. Der ferne Planet steht die ganze Nacht ├╝ber dem Horizont – beste Beobachtungsperiode f├╝r dieses Jahr.

 

Neptun im Wassermann beendet seine Oppositionszeit, er ist ein Objekt des Abendhimmels.

 

 
Texte und Bilder: © "Vereinigung der Sternfreunde e.V."